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Regisseur: Henri Rodriguez


Die Idee, eine Theatergruppe zu gründen, kam 1990 von der städtischen Hofheimer Seniorenbetreuung, und es meldete sich auf die Annonce nur ein Ehepaar.   Als Seniorenbetreuer  suchte Michael Breitenbach 1993 erneut per Annonce theaterbegeisterte Damen und Herren. Es meldeten sich fast ein Dutzend zum ersten Treffen.
Michael Breitenbach holte von der Fachhochschule für Sozialarbeit und Pädagogik Frankfurt /Main vier Studenten, die im
Rahmen eines Kulturprojektes, das bis Oktober lief, die  Senioren als Laienschauspieler anleiten sollten, um dann später ein Theaterstück auf die Beine zu stellen.

Zuerst mußten natürlich Bewegungs - und Sprachübungen, Improvisationen, Einzel - und Gruppenübungen durchgeführt werden.
Vorhandene Talente jedes einzelnen mußten entdeckt und gefördert werden.
Die "Hofheimer Senioren - Theater AG" bestand zuerst aus 10 Mitgliedern. Sie trafen sich im Kleinen Kulturzentrum Hofheim.
Volker Zill und seine Kommilitonen schrieben den Theaterneulingen ein Stück auf den Leib. Das erste Stück wurde 1993 von der "Hofheimer Spätlese" präsentiert und hieß :" Nur eine Wolke ".Senioren und Studenten standen gemeinsam auf der Bühne.

Nach Beendigung des Kulturprojektes im Oktober betreute Hans Herbert Schopf ab Mai 1994 die "Hofheimer Spätlese".
Er war Theaterdozent am Mainzer Konservatorium und Mime am Frankfurter Schauspielhaus, bekannt von der Bühne und dem Fernsehen.
Dezember 1994 spielte das Ensemble das 2. Stück : "Grotesken" nach Anton Tschechow / Regie: Hans Herbert Schopf.
Unter seiner weiteren Regie wurden  die Stücke "Sommernachtstraum", "Die eingebildete Kranke" , "Arsen und alte Spitzen",
"Der Talismann" und "Der Besuch der alten Dame"  in der Hofheimer Stadthalle und in Nachbarorten aufgeführt.
Die Gruppe  "Theater der Generationen " vertritt alle Generationen, vom jugendlichen Darsteller bis zum Senior.  Dieses
übergreifende Konzept bringt für alle Altersgruppen einen Gewinn, wie der Erfolg beweist. Erfahrungen auf der Bühne oder Schauspielunterricht sind keine Voraussetzungen, um in der Gruppe mitmachen zu können. Nur Liebe zum Theaterspielen sollte vorhanden sein.

Im Stück "Arsen und alte Spitzen" wurden jüngere Mitspieler als Mitglieder aufgenommen, und so änderte sich 1998 der Name von
" Hofheimer Spätlese" in "Theater der Generationen".
Von Malin Langhans (16 Jahre) bis Hedwig Hesse (78 Jahre) war die Altersspanne sehr breit.

Hans Herbert Schopf verstarb am 16.08.2000 nach schwerer Krankheit im 54. Lebensjahr.

Im Jahre 2001 präsentierte das Hofheimer "Theater der Generationen " mit dem neuen professionellen Regisseur Uli Wirtz von Mengden
das Stück "Die Irre vom Römerbergt".
Die Stadt Hofheim, die den Theaterverein bis jetzt gesponsert hatte,, gab aus Kostengründen nur noch einen kleinen Zuschuß.

So wurde 2003 der Verein "Theater der Generationen e. V. " unter Vorsitz von Peter Schöbel gegründet.
Dieses  "Theater der Generationen e. V."  präsentierte im selben Jahr das erste Stück ("Verhaften Sie die meisten" ) in der

Regie des erfahrenen Regisseurs Jochen Rühlmann, welcher selbst viele Jahre auf der Bühne stand. Es folgten Aufführungen
der Stücke "Bin ich hier richtig" , "Außer Kontrolle"," Die verzauberten Brüder " , "Mandragola ", "Die klugen Tiere vom Zauberwald",
"Wie man sich Feinde macht", "So ist das ! - Ist es so ?"."Wahrheiten"," Ladykillers", "Diebe habens schwer".

Seit Sommer 2012 neuer Regisseur : Henri Rodriguez